Was zu den US-Wahlen

Wie sich die Amerikaner letztlich entschieden haben werden, steht zum Zeitpunkt dieses Beitrags noch nicht fest. Aber schnell mal ein paar Stichworte zur Wahl dort:

  • Was Fälschungen angeht, ist das Risiko bei Wahlcomputern eher höher als bei der Briefwahl, denn bei ersteren gibt es kaum Möglichkeiten, die Fälschung zu entdecken.
  • Es sind nicht nur die deutschen Journalisten, die das Wählerpotenzial von Trump unterschätzt haben, sondern auch die amerikanischen (von den Fox-Fanboys vielleicht abgesehen).
  • Hispanics sind von BLM-Sprüchen vermutlich ebenso begeistert wie schwarze Ladenbesitzer, deren Shops – natürlich nur aus Protest – mal eben en passant geplündert werden.
  • Dem Werwohlf wäre ein Präsident Biden am liebsten, zusammen mit einem republikanischen Senat. Das würde die Träume des linken Dem-Flügels im Zaum halten und Biden die Gelegenheit geben, als Versöhner aufzutreten – etwas, das dem Land sicher gut täte.
  • Worst Case wäre der Status Quo. Second worst case Biden mit Dem-Erdrutsch (gewesen).
  • Dass Trump zum eigenen Wohl das Vertrauen in die demokratischen Institutionen des Landes untergräbt, passt ins Bild, auch wenn er selbstverständlich das Recht dazu hat.
  • Für Deutschland würde es mit Biden eher schwieriger, denn es wäre kein narzisstischer Clown mehr, der die harten Forderungen überbringt und den man deswegen als Fehler in der Matrix abtun kann, sondern ein verbindlich auftretender Sympath. Fortiter in re, suaviter in modo.

5 Gedanken zu „Was zu den US-Wahlen

  1. Eloman

    Wer der nächste POTUS wird, müssen wohl Gerichte entscheiden. Dass wie zB in Michigan auf einmal tausende von Wahlzetteln auftauchen die merkwürdigerweise alle für Biden sind ist schon sehr seltsam. Und wenn der keineswegs als Trump-freundlich bekannte ARD-Korrespondent in Washington, obwohl überhaupt nicht wahlberechtigt, drei Wahlscheine im Briefkasten hat, von denen zwei für Leute sind, die gar nicht mehr da wohnen und der dritte für einen Verstorbenen, dann ist da eindeutig der Wurm drin. Also hat Trump nicht unbedingt Unrecht, wenn er einige der veröffentlichten Ergebnisse gerichtlich überprüfen lassen will. Von untergraben des Vertrauens in die demokratischen Institutionen kann da keine Rede sein.

    Antwort
    1. Werwohlf Autor

      „Überraschend aufgetaucht“ scheint Herrn Trumps Ausdruck für die Briefwahlstimmen zu sein, insofern würde ich mir mal abwarten, ob das von einer offiziellen Stelle bestätigt wird.

      Antwort
  2. Frank20000

    Biden steht aber nun mal nicht zur Wahl. Nur Harris steht zur Wahl. Damit entfallen alle Ihre sonstigen Überlegungen.

    Antwort
  3. Klaus

    (Repost meines Kommentars, ist wohl vorgestern irgendwo stecken geblieben)

    Wahrscheinlich gab es Wahlfälschung zum Nachteil von Trump. Ob es für das Endergebnis relevant ist oder ob man das beweisen kann ist eine andere Frage. Who cares ob in Seattle oder Portland Trumpstimmen im Abfall gelandet sind? Oder?

    Verschätzt? Bestimmt nur ein ‚honest mistake’… Ehrlich, das Ausmaß an Parteilichkeit von Medien und Big Tech sollte zu Denken geben. Aber wahrscheinlich lautet das Motto eher „Schwamm drüber“ Hauptsache Trump ist weg. Gott sei Dank sind die Medien in Deutschland objektiv, neutral und kompetent, also dürfen wir noch über die fehlende Unparteilichkeit der Presse in Russland, der Türkei und Ungarn schimpfen.

    Das Problem nur aus zwei mangelhaften Alternativen wählen zu können haben nicht nur schwarze Shopbesitzer. Hierzulande hatten wir Schulz vs. Merkel. Nächstes Jahr eine defakto 5-Parteien-Groko vs AfD. Wem nützt das?

    Ja, ja checks and balances ist sicher schön um heftige bzw. riskante Kurswechsel zu vermeiden. Aber ich wage die Prognose, dass die Spielchen im Biotop Washington DC nicht zu weniger Politikverdrossenheit führen und stattdessen Lobbyisten mehr Raum bekommen. Versöhnung ist schön, eine feierliche, versöhnende aber rhetorisch geschliffene Rede wäre schön, Appelle an die Einheit der Nation, eine Besinnung auf die Werte der Demokratie und der Verfassung, alles schön. Aber wird man auch den Trumpwählern die Hände reichen, oder gar jenen die bei Themen wie Gender, Rassismus, Klima, Quoten und Einwanderung abweichende Meinungen haben, oder den Ewiggestrigen, die Fleiß, Disziplin, Chancengleichheit und Meritokratie für gut und erstrebenswert und Ergebnisgleichheit nicht für zwingend halten?

    Das untergraben und aushöhlen demokratischer Institutionen wäre echt eine Debatte wert, seufzen sicher auch manche Verfassungsrichter die ein gut gemeintes Gesetz gekippt haben.

    Biden, sollte er Präsident werden und bleiben, ist nicht zu beneiden: eine angeschlagene Wirtschaft, eine nicht ausgestandene Pandemie und die Folgen einer monströsen Geldpolitik. Ich weiß nicht was er macht und machen kann, aber auf die Europäer wird bestimmt keine Rücksicht genommen. Naja, die Chinesen wird es freuen, die picken die Rosinen aus den Trümmern der europäischen Wirtschaft und gehen dann gestärkt in den Showdown mit den USA 😉

    Einen Pluspunkt hatte Trump: er hat keinen neuen Krieg angefangen. Ob Biden das auch schafft? Wäre schon ein Dämpfer für die Bidenfans, insbesondere wenn eine Folge des Krieges ein zweites 2015 wäre…

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