Und noch was anderes

Wieder bei „Welt Online“ finden wir im Bereich „PS Welt“ einen jetzt nicht so tierisch ernsten Artikel von Guido Bellberg, in dem dieser fünf Autofahrer-Sünden anprangert bzw. durch positiv als entsprechende Vorsätze formuliert verringert sehen möchte.

Die Kommentare des Werwohlfs:

Punkt 1: Beim Linksabbiegen aus der Einbahnstraße auch links einordnen. Ja, logo, macht das einer etwa nicht?

Punkt 2: Navigation ausschalten, weil man die Strecke kennt oder auch, wenn nicht, dennoch ans Ziel findet. Herr Bellberg muss in einer Gegend leben, in der es beneidenswerterweise nie zu Staus kommt. Oder er muss mit seinem Kfz niemals pünktlich irgendwo sein. Oder er hat einfach zu viel Zeit. Also der Werwohlf ist schon enorm dankbar für all die Infos, die ihm TomTom auf sein Navi schickt. Zeit ist Geld.

Punkt 3: Handy ausschalten, weil unnötig und schädlich. Der Werwohlf kriegt im Jahr vielleicht vier oder fünf Anrufe auf sein Handy, wenn er im Auto sitzt. Hat er längere Wochenendheimfahrten, kann sich das allerdings vervielfachen, weil er seiner entfernt wohnenden Liebsten nicht zumuten möchte, so lange aufzubleiben, bis er sein Gefährt zu Hause abgestellt hat. Er würde Herrn Bellberg nicht raten, diese Gespräche als unnötig einzustufen, denn der Zorn seiner Liebsten kann grausame Folgen haben… Und klar: Freisprechanlage.

Punkt 4: Ständige Bremserei in der Kolonnenfahrt. Da hat Herr Bellberg wirklich einen Punkt, denn jedes Bremslicht verlängert den Stau, aber er irrt in der Angabe des Grundes. Es liegt nicht daran, dass die Leute zu unfähig wären, sich der Geschwindigkeit des Vordermanns anzupassen, denn der ist höchstwahrscheinlich selbst einer derer, die bei etwas Platz frohgemut drauflos preschen, nur um kurze Zeit später wieder heftig abzubremsen. Der Trick ist der Abstand. Wer viel Abstand lässt, kann seine geringe Geschwindigkeit ohne Bremsen beibehalten, auch wenn der Vordermann Kapriolen schlägt. Kurze Weisheit für die Ungeduldigen: Niemand kommt schneller voran, weil sein Vordermann den Abstand zu dessen Vordermann verkürzt. 

Punkt 5: Mangelnde Ausnutzung der Höchstgeschwindigkeit. Auch das ist ein Phänomen, das auf deutschen Straßen häufig zu beobachten ist, obwohl aus des Werwohlfs Erinnerung in den Fahrschulen doch das Gegenteil unterrichtet wird!? Es gibt wohl diese Konsequenten, die sich vor Fahrtbeginn auf eine bestimmte Geschwindigkeit einschwören und diese ungeachtet der jeweilig geltenden Höchstgeschwindigkeit auch bis zum Ende der Fahrt einhalten. Warum auch immer. Da kann man sich nur ärgern, dass diese Typen nie geblitzt werden (Gerät entweder nicht vorhanden oder defekt) und außerorts auf der Gegenfahrbahn ständig Betrieb herrscht. They always win. 

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