Hilfe ja, aber nicht für die Umwelt

Wieder mal so eine Meldung: „NRW plant Fahrverbote für Dieselwagen“

Wenn in einer Stadt die zulässigen Stickoxid-Grenzwerte überschritten werden, soll ein solches Fahrverbot – ja was? Abhilfe schaffen?

Wohl eher nicht. Es mag ja sein, dass ein altes Diesel-Fahrzeug mehr Stickoxide pro Kilometer ausstößt als ein vergleichbarer Benziner. Und es mag auch sein, dass ein moderner Schummel-Diesel dies tut, verglichen mit einem modernen Benziner. Aber rechtfertigt dies eine solche Maßnahme? Denn zunächst hängt der Schadstoffausstoß doch mal davon ab, wie viele Kilometer in der betroffenen Region zurückgelegt werden. Wenn da ein Benziner den ganzen Tag durch die Gegend gurkt, sorgt der natürlich für viel mehr Stickoxide als ein Diesel, der nur ein paar Kilometer fährt und dann wieder parkt. Und die Behauptung, dass kein einziger moderner Diesel einem Benziner vergleichbare Schadstoffwerte aufzuweisen vermag (wir reden hier weiter nur von Stickoxiden, nicht von CO2, dem „Klimagift“, denn da ist eher der Diesel der „Saubermann“), harrt auch noch ihres Beweises.

Also nein. Ein solches Fahrverbot soll keine Abhilfe schaffen. Es soll nur erstens als aktionistisches Feigenblatt dienen und zweitens eine Lobbyorganisation namens DUH zufrieden stellen. Das könnte ja auch mal ein kritischer Journalist feststellen.

Okay. War ein Witz.

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