Psychisch kranke Islamisten?

Bundesfinanzminister Schäuble tat sich vor einiger Zeit ja bereits als Evolutionsbiologe hervor. Wenn der das darf, dann sei auch dem Werwohlf mal eine vielleicht allzu inkorrekte Frage erlaubt.

Wann immer jemand, der wahllos andere Menschen umzubringen versucht, sich entweder bereits während der Tat durch „Allahu akbar“-Geschrei oder spätestens aufgrund der Ermittlungen danach als Muslim herausstellt, dauert es nicht lange, bis ihm psychische Defekte unterstellt werden. Nun würde man sich tatsächlich außerordentlich wundern, wenn solche Typen geistig gesund wären. Aber das als monokausale Begründung anzuführen, ist, wie Andreas Döding in „Zettels Raum“ überzeugend aufzeigt, letztlich eine Stigmatisierung von psychisch Kranken. 

Des Werwohlfs Frage ist allerdings eine andere. 

Er hat mal gehört, dass Inzucht das Auftreten von körperlichen und geistigen Defekten begünstigt. Zum Beispiel sollen früher viele Adlige, die ja peinlich darauf zu achten hatten, nur innerhalb ihresgleichen zu heiraten, mit einer beträchtlichen intellektuellen Herausforderung auf die Welt gekommen sein. Ebenso vernahm der Werwohlf, dass gerade in islamisch geprägten Gesellschaften oft die sehr nahe Verwandtschaft geehelicht wird. Nun also die Frage: Stellt die Einwanderung aus solchen Gesellschaften damit nicht ein überproportional hohes Risiko für Taten wie in Würzburg dar? Wenn die eben genannten Annahmen stimmen, hätte man ja mit einer höheren Wahrscheinlichkeit zu rechnen, dass ein archaisches Religionsverständnis auf eine ungünstige psychische Disposition trifft.

Da die Lese- und Interpretationsfähigkeit gerade bei jüngeren Menschen in den letzten Jahren erheblich gelitten hat, sei an dieser Stelle blutdrucksenkend gleich mal darauf hingewiesen, dass dies kein Grund für den „General Verdacht“ ist, seine Truppen aufmarschieren zu lassen. Aber vielleicht ist heutzutage ja schon der Wunsch nach einer realistischen Risikoeinschätzung verwerflich…

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6 Kommentare on “Psychisch kranke Islamisten?”

  1. Paul sagt:

    Egal wie Andere diesen Terror des Islam bewerten, für mich ist es die Intifada, die nach Europa getragen wurde.

    Seitdem ich das Dokument „The Muslim Brotherhood „Project“* gelesen habe und die Ausführungen Eussners*, die Parallelen zu den Bestrebungen der Komintern sieht, gehe ich davon aus, dass alle Terrorakte des Islam in Europa nur das Ziel haben Europa zu destabilisieren, um die Ausbreitung des Islam zu ermöglichen.

    Der Islam hat einen Plan: Die Weltherrschaft zu erringen. Das haben sie bei allen Handlungen unbeirrt im Auge.
    Nur unsere Politiker denken, dass Sie mit „Vogel Strauß-Politik“ das Problem meistern können.

    Herzlich, Paul

    *Falls gewünscht, kann ich Links dazu einstellen.

    • Werwohlf sagt:

      Meiner Meinung nach fehlt es für derartige Interpretationen an einer zentralen Steuerungsinstanz. Es heißt ja: „Den Islam gibt es nicht“, und das stimmt auch, vor allem und erst recht institutionell. Dass die Lehren des Islam viel eher zu gewalttätiger Expansion einladen als die anderer Religionen, sehe ich zwar auch so, aber diese Anstrengungen sind nicht so zentral koordiniert wie vielleicht zu Mohammeds Zeiten. Gerade diese Dezentralität macht den islamischen Terrorismus ja so gefährlich.

      • Paul sagt:

        Es geht wohl nicht um DEN Islam.

        Die Muslimbrüder sind die Steuerungsinstanz. Die Regie wird nicht offen geführt, sondern verdeckt. Kaum jemand kennt das „Islamische Zentrum München e.V.“ Sein steuernder und lenkender Einfluss, es hat nur etwa 1800 Mitglieder, ist weitgehend unbekannt. Die in sich geschlossene Welt ist nach Außen abgeschirmt. Selbst die Geheimdienste finden nicht den richtigen Zugang.
        Der Präsident des IGD Ibrahim El-Zayat lehnt es ab als „Chef der Muslimbrüder in Deutschland“ bezeichnet zu werde. Der damalige oberste Führer der Muslimbrüder in Kairo Mohammed Mahdi Akef, tat dies. Zayad ließ veröffentlichen, dass er kein Muslimbruder sei. Das nenne ich Konspiration in Vollendung. Selbst Tatsachen werden einfach geleugnet.*

        Wer weiß schon, dass die Hamas Teil der Muslimbuderschaft ist, die in Gaza ein islamisches Terrorregime errichtet hat?

        Die Beschäftigung mit der Religion des Islam bringt uns nicht die gewünschten Erkenntnisse. Bei der Beschäftigung mit der Muslimbruderschaft kann das schon anders sein.
        Aber unsere Politiker besuchen lieber die Moscheen und machen die „Unterwerfung“, jedenfalls nehmen die Muslime das so wahr.
        Auch das Demonstrationsrecht wird bei entsprechenden Demonstrationen der Muslime sehr großzügig ausgelegt.

        Mir ist jedenfalls Bange, wenn ich diese Entwicklung sehe und die Untätigkeit der >Politiker.

        Herzlich, Paul

        *https://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder#Muslimbr.C3.BCder_in_Deutschland


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