Fremde, nein danke!

Es war in Clausnitz so, und es war auch an anderen Orten zu beobachten: Einheimische wehren sich gegen den Zuzug von Migranten (neudeutsch pauschal „Flüchtlinge“ genannt). Dieser Widerstand gilt als rassistisch und voll nazi, und da er sich vor allem in Orten Ostdeutschlands zeigt, ergießt sich die geballte Wessi-Härme über die neuen Bundesländer, vor allem Sachsen. Da geht „virtue signaling“ eben auch mal dadurch, dass man andere pauschal in den Dreck zieht.

Verständnis aufzubringen für die Abwehrhaltung (und nur für die Haltung, selbstredend nicht für rechtswidrige Methoden) dieser „Verbrecher“ (Menschen sind es ja nach ministerpräsidentieller Festlegung nicht) ist ebenfalls voll nazi. Der Werwohlf hat es allerdings. Er kann es verstehen, wenn Leute ihre gewohnte Umgebung nicht einfach so aufzugeben verordnet bekommen wollen. Wenn der Ort, den sie für sich als den ihnen am meisten zusagenden Rückzugsort wählten, als solcher auch verteidigt wird. Wenn man sich auf die Veränderungen, die durch Neuansiedler entstehen, nicht freut, sondern lieber die alten Verhältnisse beibehalten will. Aus Sicht des Werwohlfs ist das eine legitime Einstellung. Die allerdings offiziell verfemt ist.

Es sei denn…

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