IS? Werte? Israel!

Es passiert nicht oft, aber dieses Mal muss der Werwohlf sich selbst in die Parade fahren. Denn er hat in seinem Beitrag einen ganz wesentlichen Punkt außer Acht gelassen: Israel. 

Eigentlich unverzeihlich. Gab es doch genug Hinweise, dass der Tatort Bataclan aus antisemitischen Gründen auserwählt wurde. Im Grunde machte er damit sich zum Komplizen der Deppen, die Hamas und „Islamischer Dschihad“ allein wegen ihre Ablehnung der Morde von Paris nicht als Terrororganisationen bezeichneten, sondern zu reinen „Palästinensergruppen“ adelten. 

Deswegen: Vergessen wir den IS. Der eigentliche Lackmustest für Integration und alles andere ist die Einstellung zu Israel. Wer sich nicht eindeutig zur Existenz des jüdischen Staates bekennt, kann niemals Teil der demokratischen Gesellschaft in Deutschland werden. Flüchtling hin, Flüchtling her. Mehr als möglichst kurze Duldung solcher Leute darf nie das Ziel eines deutschen Staates sein, der aus den Verbrechen seines Vorgängers gelernt hat. 

Und nein, darüber ist keine Diskussion möglich.

Mit großem Dank an den Kommentator „Nachdenken_schmerzt_nicht“.

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2 Kommentare on “IS? Werte? Israel!”

  1. Dennis sagt:

    Mal ne Frage:

    Erwarten Sie eigentlich auch bei alt-eingesessenen Deutschen ein ausdrückliches „Bekenntnis“ zu Israel bzw. die genauere Untersuchung der „Einstellung“ zu Israel?

    Falls nein, ist die Ungleichbehandlung erklärungsbedürftig, schließlich geht es ja darum, ein „Teil der demokratischen Gesellschaft“ zu sein. Schon vorhandene Blindgänger sind da ja nicht minder gefährlich als einreisende, oder? Indessen bestehen wohl erhebliche Zweifel, ob man sich mit derartigen Tests – auf wen auch immer angewendet – auf dem Boden der demokratischen Gesellschaft bewegt, die doch angeblich geschützt werden soll. Es sei denn, Sie können mir mal genau erklären, auf welcher Rechtsgrundlage es sich bewegt, wenn von mir oder von sonst jemanden ein „Bekenntnis“ zu einem beliebigen Staat dieser Welt (z.B. Israel, z.B. Tonga-Inseln, z.B.Papua-Neuguinea) erwartet wird.

    Gruß
    Dennis

    • Werwohlf sagt:

      Mal ne Antwort:

      Ich würde mich tatsächlich über jedes Bekenntnis deutscher Staatsbürger zu Israel freuen. Und wer dieses nicht zu äußern vermag, der steht für mich tatsächlich schon ein gutes Stück außerhalb der demokratischen Gesellschaft. Es gibt aber einen entscheidenden Unterschied im negativen Fall: Deutsche Staatsbürger kann man nicht des Landes verweisen, Ausländer schon. Es gibt jedenfalls keinen Grund, warum man Antisemitismus auch noch weiter importieren sollte – der bereits vorhandene reicht mehr als aus.

      Von einem „Test“ habe ich übrigens nie etwas geschrieben. Mir würde auch die negative Abgrenzung reichen: Wer gegen Israel hetzt, darf gehen.

      Dass Sie den Unterschied zwischen Israel und den anderen von Ihnen genannten Staaten nicht erkennen wollen, ist zwar traurig, aber vielleicht erklärt es auch ein Stück, warum Sie kein Problem mit der Einwanderung weiterer Antisemiten in dieses Land haben.


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