Ein paar Gedanken zu den neuen Morden von Paris

So lange ist es noch nicht her, da verfasste der Werwohlf seine Gedanken zu abscheulichen Morden, begangen in der wunderschönen Stadt Paris von islamistischen Killern. Vieles davon ließe sich jetzt wiederholen. Allerdings gibt es aus werwöhlfischer Sicht neben der schieren Zahl der Opfer vor allem einen bedeutenden Unterschied: Die Reaktion fällt einhelliger aus. 

Jetzt findet sich, und man muss leider sagen: traurigerweise, im Gegensatz zum Januar praktisch kaum ein Muslim außerhalb des Täterkreises, den die Tat nicht entsetzt und der nicht wie alle anderen auch mit den Opfern mitfühlt und die Täter verdammt. Dass es nicht der Wille Gottes (bzw. Allahs) sein kann, dass seine Gläubigen mit Sturmgewehren in friedliche Menschenansammlungen hineinballern, um so viele Menschen wie möglich zu töten, dürfte bei allen Weltreligionen und anderen auch Allgemeingut sein. Bei den Morden im Zusammenhang mit den Mohammed-Karikaturen war das leider anders. Da fanden sich dann leider doch quer durch die Bank Muslime, die den Tätern Verständnis entgegen brachten, wenn nicht noch mehr. 

Auch bei den neuen Morden schrien die Täter „Allahu akbar!“. 

Aber inzwischen behaupten nur noch Schönquatscher vom Schlage des Bundesjustizministers, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. Unter normaldenkenden Muslimen hingegen ist es inzwischen angekommen, dass es doch um ihren Glauben geht und dass sie etwas tun müssen, um der menschenverachtenden Interpretation der durchgeknallten ISler den von ihnen gelebten Islam entgegen zu stellen[1]. Zwar empfinden es wieder einige Muslime als Beleidigung, dass man angesichts solcher Taten einen fragenden Blick auf diese Religion und ihre Anhänger richtet, aber für sie gilt nichts anderes als für Deutsche, wenn hierzulande nicht minder durchgeknallte Rechtsterroristen Ausländer ermorden oder Flüchtlingsheime angezündet werden: Auch wir sind dann gefordert, deutlich zu machen, dass die Täter solcher Verbrechen bei uns nur auf Verachtung treffen und als „Belohnung“ vor allem eine hoffentlich saftige Gefängnisstrafe zu erwarten haben. Es ist als Teil der Gegenwehr unbedingt erforderlich, solche kriminellen Fanatiker gesellschaftlich zu isolieren, ihnen jede Hoffnung zu nehmen, mit ihren Untaten auch nur klammheimliche Freude auszulösen. Im Fall der Islamisten können diesen Job nun einmal nur diejenigen übernehmen, bei denen die Terroristen auf Zustimmung hoffen, also die Muslime. Die Ablehnung der „Ungläubigen“ haben die Mörder bereits eingepreist, sie ist ihnen nicht nur egal, sondern sie bestätigt sie auch nur auf perverse Weise. Richtig treffen kann sie nur die Verachtung derer, auf deren Sympathie zu hoffen. Und dieses Signal sollte nicht nur einmalig und gewaltig ausgesendet werden, sondern andauernd und überall. Das hat nichts mit „Generalverdacht“ zu tun, wie einige Dösbaddel jetzt natürlich wieder in die Welt hinaus posaunen, sondern damit, dass man als Teil dieser Gesellschaft seine Pflicht erfüllt. Es ist Arbeitsteilung. Die Nichtmuslime wiederum haben zur Aufgabe, sich um all jene zu „kümmern“, die jetzt meinen, mit den Massakern von Paris einen Vorwand zu haben, Gewalt gegen Muslime auszuüben. Ein jeder bekämpfe die Extremisten, die ihm scheinbar am nächsten stehen.

Nein, man sollte die Dinge nicht nur durch die rosarote Brille betrachten. Des Werwohlfs Bedenken lassen sich nach wie vor auf diese Überlegung zurückführen: Wären die Besucher des Bataclan statt zu einem Rockkonzert zu einer Ausstellung von Mohammed-Karikaturen gegangen, wäre die Ablehnung in der islamischen Welt genau so einhellig gewesen? Eingedenk der Reaktionen vom Januar: vermutlich nicht. Und ja, der Grad der Integration und die Hoffnung darauf, ein friedliches Zusammenleben „aushandeln“ zu können, entscheiden sich genau an solch „extremen“ Fragen. Denn wer wollte bestreiten, dass hierzulande zwar weiterhin mit Lust und Wonne der christliche Glaube und vor allem die katholische Kirche angegriffen und verspottet werden, dass aber Vergleichbares gegenüber dem Islam praktisch nicht mehr stattfindet. Nicht, dass man solche Aktionen jetzt unbedingt vermissen müsste, aber wenn der Grund, sie nicht durchzuführen, nicht innere Einsicht, sondern in erster Linie Angst vor Übergriffen ist, dann haben die Terroristen vom Januar schon mal einen Sieg errungen. Unter dem Beifall einiger weniger, aber für den werwöhlfischen Geschmack immer noch zu vieler Muslime. Aber vielleicht sind auch die neuen Morde Anlass für diejenigen Muslime, die sich bisher aus Unwillen, gegenüber Glaubensbrüdern Stellung zu beziehen, zurückgehalten haben, eindeutige Zeichen zu setzen. Zu hoffen wäre es. 

Ansonsten überwiegen die Gemeinsamkeiten. Wieder mal berichtet das ZDF, das DDR2 zu nennen immer weniger hohl klingt, für die Taten seien „Vorurteile, Gleichgültigkeit und soziale Kälte“ in Frankreich die Ursache. Und wieder einmal bekommt man von der quatschenden Klasse den Eindruck vermitteelt, die wahre Gefahr seien AfD und Pegida. Natürlich verbunden mit dem Hinweis, man dürfe die Taten jetzt auf keinen Fall „instrumentalisieren“. Das darf man nur bei Messerattacken auf deutsche Politiker, wenn der Täter irgendwie der rechten Szene zuzuordnen ist. Neu ist allerdings, dass sich mit der Flüchtlingswelle ein zusätzlicher Bezug aufdrängt. Noch bevor die Nachricht durchsickerte, dass mindestens einer der Täter sich in Griechenland als syrischer Flüchtling registrieren ließ und dann über alle europäischen Grenzen hinweg nach Paris reisen konnte, erhoben sich auf der politischen Rechten (was auf diesem Blog nicht als Abwertung durchgeht) die ersten Forderungen nach Grenzkontrollen bzw. geschlossenen Grenzen. Die Linke antwortete sinngemäß, nur weitere unkontrollierte Zuwanderung können den Terrorismus stoppen. Da muss man dann schon sagen: Die Logik ist in diesem Fall eher auf der Seite der Rechten. Dass ein in Griechenland registrierter „Flüchtling“ einfach so nach Paris reisen kann, ist nun einmal eine Konsequenz der Tatsache, dass die entsprechenden europäischen Regelungen (und auch das deutsche Grundgesetz) nicht mehr angewendet werden. Diese Tatsache lässt sich auch nicht durch die andere Tatsache „neutralisieren“, dass ein anderer Attentäter in Frankreich wohnte. Spätestens da geht die Heuchelei in die Lächerlichkeit über: Es ist ja immerhin eine legitime, wenn auch auf diesem Blog für dumm und fatal gehaltene Position, Zuwanderung von Fremden für grundsätzlich so segensreich zu halten, dass sie auch in unkontrollierbaren Massen wünschenswert ist. Aber dass diese dann grundsätzlich und immer ohne jede Art von Nachteil erfolgen könne, ist entweder surreales Wunschdenken oder ein plumper Verkäufertrick. 

Es gibt Umfragen, wie verschiedene Muslime zum IS stehen. Wie zu erwarten, wird dieses Terrorregime mehrheitlich abgelehnt. Von syrischen Flüchtlingen, die gesondert befragt wurden, zu 83%. Also halten wir erstmal fest: Keiner der Attentäter wohnt in einem deutschen Flüchtlingsheim. Und wer sich irgendwo einen x-beliebigen Flüchtling herausgreifen würde, hätte mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit jemanden vor sich, der von den IS-Säcken genau so viel, oder besser: so wenig, hält wie er. Auch wenn das Gequatsche, die syrischen Zuwanderer seien allesamt vor dem IS auf der Flucht, mehrfacher Unsinn ist. Zum einen, weil die Flucht der meisten davon schon mit ihrer Ankunft in einem der grenznahen Lager zu Ende war. Zum anderen, weil es den meisten Flüchtlingen egal sein dürfte, wer die Bomben schmeißt und die Gewehre abfeuert. Da kann man genau so gut vor Assads Truppen fliehen wie vor denen der vermeintlich „guten“ Opposition. Wie auch immer: Es ist durch nichts gerechtfertigt, Hass auf den IS jetzt auf die Zuwanderer aus arabischen Ländern zu übertragen.

Sind diese 83% also jetzt beruhigend? Nur für diejenigen, die über digitales Denken nicht hinaus kommen. Also für alle, die sich die ihnen liebsten Eigenschaften herauspicken und dann als für alle Flüchtlinge repräsentativ hinstellen wollen. Aber Vielfalt (ja, auch die Existenz von IS-Fans ist Vielfalt und macht diese Welt bunter – freuet euch) lässt sich nicht durch Mehrheit einebnen. Es bleiben 17%, die den IS dann doch nicht ganz so schlimm finden. Und 4% sogar grundsätzlich gut. Gut, erfahrungsgemäß genießt Mathematik bei Linken keinen allzu guten Ruf[2], aber wenden wir doch mal Prozentrechnung an. Sagen wir mal, in diesem Jahr kommen 1 Mio Flüchtlinge nach Deutschland. Die Zahl dürfte eher konservativ geschätzt sein. Und sagen wir, davon kommt die Hälfte aus Syrien. Von dieser Hälfte sind wiederum ca. 70% junge Männer (inkl. Jugendlicher, wie z.B. bei den Pariser Attentaten auch im Einsatz). Und davon nehmen wir 4%. Das sind dann 1.000.000 * 0,5 * 0,7 * 0,04 = 14.000 Neuankömmlinge, die den IS tofte finden. Damit ist noch lange nicht gesagt, dass diese Kerle alle potenzielle Terroristen sind. Aber sie können mindestens, wenn sie sich in Deutschland mal eingerichtet haben, eine gute logistische Basis für eingereiste Terroristen bilden. Und wie Paris zeigt, scheint ja auch eine Mischung aus Ansässigen und Eingereisten besonders erfolgversprechend zu sein. 

Ist diese Zusammenstellung von Zahlen Stimmungmache? Sollen hiermit Ressentiments geschürt werden? Der Werwohlf bekennt sich all dieser Vergehen sofort schuldig, wenn man ihm zeigt, an welcher Stelle er manipulativ oder unlogisch vorgeht. Und bitte, streiten wir uns nicht über Prozentzahlen. Wenn da oben statt 14.000 nur 5.000 stünde, oder meinetwegen auch nur 1.000 (wozu man allerdings gewaltig an den Zahlen schrauben müsste), ändert das etwas an der Aussage? Schon einfache Heuristik müsste jeden zur Erkenntnis bringen: Unter so vielen Menschen können nicht alle gut sein, und wenn sich Gelegenheiten ergeben, werden die nicht nur von den Guten genutzt, sondern meist viel schneller und effizienter von den Bösen. Tausende Ostdeutsche, die nach der Wende von windigen, westlichen Geschäftemachern über den Tisch gezogen wurden, können ein Lied davon singen. 

Das „freundliche Gesicht“ ist nicht kostenlos zu haben. Das Mindeste, was dieser Staat, der seinen Bürgern auferlegt hat, Masseneinwanderung aus der islamischen Welt zu lieben, gegen die damit verbundenen Sicherheitsrisiken tun kann, ist, beim Personal von Polizei und Geheimdiensten (!!!) massiv aufzustocken. Und weiteren Bürgerrechte wird es vermutlich auch an den Kragen gehen. Und ja, eine Grenzschließung wäre tatsächlich hilfreich. Aus mehreren Gründen. Aber die Politk hat sich entschieden, diese Option auszuschließen. Noch nicht einmal die grenznahen Erfassungszentren will sie. Aber wenn sie das tut, dann muss sie auch die o.g. Konsequenzen ziehen. Tut sie es nicht, kommt tatsächlich leider wohl bald der Tag, an dem man ihre Entscheidungen für Tote verantwortlich machen muss. 

Entscheidungen haben Folgen, und nie nur erwünschte. There is no such thing as a free lunch. 

Update P.S.: Ich muss dem Kommentator „nachdenken_schmerzt_nicht“ (hier und in „Zettels kleinem Zimmer“) für den Hinweis dankbar sein. Denn eigentlich ist es ganz einfach: Bekennt sich ein Muslim zur Existenz eines jüdischen Staates in Palästina oder nicht? Daran allein lässt sich messen, ob und wie weit das mit der Integration funktioniert. Und man erlaube mir bei Zuwanderern aus Syrien eine gewisse Skepsis in dieser Hinsicht. 

[1] Dazu auch auf diesem Blog: https://werwohlf.wordpress.com/2014/12/27/der-wahre-islam/
[2] Der größte Feind der sozialistisch bis kommunistisch orientierten Studis an der WiWi-Fakultät des Werwohlfs war eine Eingangs-Matheklausur (Multiple Choice), über die sich Physiker schlapp gelacht hätten.

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9 Kommentare on “Ein paar Gedanken zu den neuen Morden von Paris”

  1. Paul sagt:

    Hallo Werwohlf,
    die Terrorgefahr durch den Islam ist in Deutschland sicherlich grundsätzlich ebenso vorhanden wie in anderen Ländern.
    Kann es aber nicht sein, dass Merkel durch ihre Flüchtlings“politik“ eine gewisse Friedfertigkeit des IS „erkauft“ hat?

    Vor Jahren wurde mal darauf hingewiesen, dass die Mafia Deutschland relativ in Ruhe gelassen habe, weil Deutschland sie auch nicht bedrängt hat. Es wurde sogar davon gesprochen, dass die Mafia Deutschland als Ruheraum benutzt hat.

    Die RAF hat keine Aktivitäten gegen die DDR entwickelt. Da gab es sogar eine gewisse Kooperation.

    Seit ich die „Charta der Hamas“ gelesen habe, weiß ich, dass die PLO, die Hamas, die Fatah, der Dschihad oder wie sie sich sonst noch nennen, der militärische Arm des Islams sind. In Israel geht es schon lange nicht mehr um Land, sondern nur noch darum Juden alleine wegen ihrer Religionszugehörigkeit zu vernichten.

    Dann habe ich das „Das Projekt der “Muslim Brotherhood”“ gelesen. Seitdem fällt es mir schwer zu glauben, dass der Islam nicht die Ungläubigen unterwerfen will (er will sie nicht missionieren). Wenn das nicht möglich ist, will er sie töten.

    Herzlich, Paul

    • Werwohlf sagt:

      Lieber Paul,

      ich halte die von dir angespriochene Überlegung für äußerst unwahrscheinlich. Mafia und RAF sind keine passenden Parallelen für den IS: Und dem IS ist es auch völlig egal, ob Deutschland Flüchtlinge aufnimmt oder nicht. Oder besser: fast egal, denn die Gelegenheiten, die er dadurch erhält, nimmt er natürlich gerne mit. Wir sind Ziel und werden es bleiben.

      Darüber hinaus hielte ich es für verfehlt, den Islam ingesamt als Feind auszurufen. Das ist er nicht, sonst hätte zumindest ich schon längst eine Waffe in der Hand und würde auf entsprechende Ziele schießen. Auch die meisten Muslime wollen vor allem in Frieden leben – das ist nur menschlich. Und keiner kann uns oder den Muslimen befehlen, dass die Lesart des IS oder auch der Muslimbruderschaft die einzig zulässige ist. Das haben die Muslime schon selbst in der Hand, und es bedarf mE nur wenig, damit diese das ihren Extremisten auch deutlich hinter die Ohren schreiben. Eine pauschale Feindschaft ihnen gegenüber bedeutete, dem IS auf den Leim zu gehen. Das haben wir nicht nötig.

      Grüße,
      WW

      • Axel AE sagt:

        „Und dem IS ist es auch völlig egal, ob Deutschland Flüchtlinge aufnimmt oder nicht.“

        – Glaub ich nicht. Die Menschen werden als „Biowaffe“ benutzt. Der IS will ja ein weltweites Kalifat. Was ist da besser als eine Pflanzung von Sunniten im Herzen des gehaßten Westens?

  2. […] Ein paar Gedanken zu den neuen Morden von Paris → […]

  3. Axel AE sagt:

    Gute Gedanken!
    Senf:
    „Aber inzwischen behaupten nur noch Schönquatscher vom Schlage des Bundesjustizministers, das alles habe nichts mit dem Islam zu tun. “

    – Leider nicht. Das tun eigentlich die ganze Lückenpresse und alle rotgrünen Politiker, in welcher Formulierung auch immer.

    „Das hat nichts mit “Generalverdacht” zu tun, wie einige Dösbaddel jetzt natürlich wieder in die Welt hinaus posaunen, sondern damit, dass man als Teil dieser Gesellschaft seine Pflicht erfüllt.
    Es ist Arbeitsteilung. Die Nichtmuslime wiederum haben zur Aufgabe, sich um all jene zu “kümmern”, die jetzt meinen, mit den Massakern von Paris einen Vorwand zu haben, Gewalt gegen Muslime auszuüben.
    Ein jeder bekämpfe die Extremisten, die ihm scheinbar am nächsten stehen.“

    – Die ihm SICHER am nächsten stehen. Wobei Nazis zum Glück meist in ihrer Region/in ihren Kreisen isoliert sind. Bei Islamisten ist die Trennung so scharf nicht möglich.

    „Wären die Besucher des Bataclan statt zu einem Rockkonzert zu einer Ausstellung von Mohammed-Karikaturen gegangen, wäre die Ablehnung in der islamischen Welt genau so einhellig gewesen? Eingedenk der Reaktionen vom Januar: vermutlich nicht.“

    – Der Wohlf wagt sich ja weit raus!

    „Wieder mal berichtet das ZDF, das DDR2 zu nennen immer weniger hohl klingt, für die Taten seien “Vorurteile, Gleichgültigkeit und soziale Kälte” in Frankreich die Ursache.“

    – Und die ARD ist DDR1. Gerade erst bei „ttt“ bewiesen. Und Jauch.
    Schönes Argument: Die Franzosen sind schuld, daß die Araber islamistisch werden. Vorurteile und „Kälte“ führen zu Frustration, aber nicht automisch zu religiösem Wahn. Dafür muß erst mal eine passende Religion vorhanden sein.

    „Es bleiben 17%, die den IS dann doch nicht ganz so schlimm finden. Und 4% sogar grundsätzlich gut. Das sind dann 1.000.000 * 0,5 * 0,7 * 0,04 = 14.000 Neuankömmlinge, die den IS tofte finden.“

    – Konservativ gerechnet. In Suhl wollten etwa 100 Syrer einen afghanischen Christen lynchen, weil er ein Buch zerrissen hatte.

    Ist es wahrscheinlich, daß ausgerechnet in Suhl konzentriert sich Islamisten eingefunden haben? Nein, es ist sehr unwahrscheinlich. Auch Muslime, die den IS nicht mögen, können radikal und gewaltbereit sein. Und wie sie sich in der Fremde entwickeln können, haben wir schon oft gesehen.
    Muslimische Auswanderer sind meist frömmer als die Verwandten in der alten Heimat.

  4. Paul sagt:

    Hallo Werwohlf,
    nachstehend zwei Zufallsfunde, von denen ich annehme, die könnten Dich auch interessieren:

    1. Ein kleiner Junge fühlt sich durch die niedergelegten Kerzen und Blumen beschützt. Das hat mich sehr berührt. Bisher hielt ich diese Aktionen immer für unnütze Vermüllung.
    Aber wenn ein Kind sich dadurch beschützt fühlt, dann hat es einen Sinn.
    http://www.gofeminin.de/embed/n0/v4/20151117/v511737_franzoesischer-junge

    2. Anonymous erklärt ISIS den Cyberkrieg. Das finde ich gut. Wenn es mir meine Möglichkeiten zuließen, würde ich mich daran beteiligen.
    https://campogeno.wordpress.com/2015/11/17/anonymous-kuendigt-cyberkrieg-gegen-is-terroristen-an/

    Herzlich, Paul

    PS:
    Wenn Dir dieser Beitrag nicht gefällt, vielleicht wegen des Links, schmeiß ihn raus.

    • Werwohlf sagt:

      Hallo Paul,

      besten Dank. Ich antworte mal so <Hans-Meier-Modus>Gehen Sie mal davon aus, dass</Hans-Meier-Modus> ich solche Links als regelmäßiger Nutzer von Twitter in der Regel schon kenne und sie dann selbst bringe, wenn ich finde, dass sie zum Thema passen…

  5. Paul sagt:

    Noch ein Gedanke, der Dich vielleicht interessieren könnte, den ich bei heplev gerade gefunden habe:
    Überschrift:
    „Warum jetzt erst? Oder warum bei Frankreich?“

    https://heplev.wordpress.com/2015/11/18/warum-jetzt-erst-oder-warum-bei-frankreich/#comment-33041

    Habe meinen Senf dort dazu gegeben.

    Herzlich, Paul


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